Mandantenrundschreiben 06/2020

Das neue Rundschreiben im pdf-Format: Mandantenrundschreiben Juni 2020

ÜBERSICHT DER THEMEN:

Für alle Steuerpflichtigen
– Außergewöhnliche Belastungen: Rollstuhlgerechte Umbaumaßnahmen auch im Garten abziehbar?
– Expertenanhörung zur Doppelbesteuerung der Rente
– Neue Maßnahmen gegen die Corona-Krise: Höheres Kurzarbeitergeld, Lockerungen beim Elterngeld…

Für Vermieter
– Bestimmung der “ortsüblichen Marktmiete” bei verbilligter Vermietung

Für Unternehmer
– Voraussetzungen für eine steuerbegünstigte Veräußerung einer freiberuflichen Praxis
– Vorsteuervergütungsverfahren: Anträge bis 30.9.2020 stellen

Für Geschäftsführer
– Organschaft: Keine Anerkennung bei Fehlendem Ausweis des Verlustausgleichsanspruchs in der Bilanz

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Übersicht: Steuerinformationen für Juni 2020

Auch in dieser Ausgabe stehen wieder Maßnahmen im Mittelpunkt mit denen soziale und wirtschaftliche Härten infolge der Corona-Pandemie “abgefedert” werden sollen. Hinzuweisen ist insbesondere auf die Erhöhung des Kurzarbeitergelds, Lockerungen beim Elterngeld und die Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Einkommen- und Körperschaftsteuer 2019.

Darüber hinaus ist in diesem Monat auf folgende Aspekte hinzuweisen:
– Mehraufwendungen für einen behindertengerechten Um- oder Neubau eines Hauses oder einer Wohnung können grundsätzlich als außergeföhnliche Belastungen abziehbar sein. Doch längst nicht alle Maßnahmen sind steuerlich begünstigt, wie ein Urteil des Finanzgerichts Münster zeigt.
– Eine steuerbegünstigte Veräußerung einer freiberuflichen Praxis setzt voraus, dass der Freiberufler seine Tätigkeit in dem bisherigen örtlichen Wirkungskreis wenigstens für eine gewissen Zeit einstellt. Eine starre zeitliche Grenze besteht hier aber nicht. Dementsprechend ist nach einem aktuellen Beschluss des Bundesfinanzhofs auch keine “Wartezeit” von mindestens drei Jahren einzuhalten.
– Das Finanzgericht Schleswig-Holstein hat jüngst eine ertragsteuerliche Organschaft versagt, weil eine Organgesellschaft den ihr gegenüber der Organträgerin zustehenden Anspruch auf Verlustübernahme nicht in ihrer Bilanz ausgewiesen hatte. Die später tatsächlich durchgeführte Erstattung war insoweit nicht ausreichend.

Diese und weitere interessante Informationen finden Sie in der Ausgabe für Juni 2020. Viel Spaß beim Lesen!