Mandantenrundschreiben 11/2021

Das neue Rundschreiben im pdf-Format: Mandantenrundschreiben November 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

Durch die Änderungen im Rahmen des Geldwäschegesetzes scheinen die Behörden wieder Interesse an den Meldepflichten nach der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) gefunden zu haben. Da es in letzter Zeit vermehrt zu Kontrollen mit entsprechenden Bußgeldern kam dürfen wir Sie erneut auf diese Pflichten hinweisen.

Die statistischen Meldungen im Außenwirtschaftsverkehr umfassen

  • ein- und ausgehende Zahlungen (Transaktionen),
  • den Stand bestimmter Auslandforderungen und -verbindlichkeiten sowie
  • den Stand der grenzüberschreitenden Unternehmensbeteiligungen (Direktinvestitionen).

Weitere Informationen finden Sie in einem Sonderbeitrag zu diesem Thema im Newsbereich unserer Homepage.

Mit Fragen dürfen Sie sich natürlich jederzeit gerne an Ihren Ansprechpartner bei der WirtschaftsTreuhand wenden.

Daniel Faust
Wirtschaftsprüfer| Steuerberater

JEV 2021 | Wir laden Sie herzlich ein zu unserer digitalen Jahresendveranstaltung. Freuen Sie sich auf eine praxisorientierte Darstellung aktueller Themen aus den Bereichen Steuern, Gesellschaftsrecht und Bilanzierung. Wir freuen uns auf Sie am 7. Dezember 2021! Weitere Details und Anmeldung unter folgendem Link:

https://www.wirtschaftstreuhand.de/jev2021

ÜBERSICHT DER THEMEN
Mandantenrundschreiben November 2021:


Für alle Steuerpflichtigen

  • Kein Gestaltungsmissbrauch: Schenkung eines Grundstücks an die Kinder kurz vor dem Verkauf
  • Spendenabzug bei zweckgebundener Zuwendung
  • Wieder Betrugs-E-Mails im Umlauf


Für Unternehmer

  • Fahrtenbuch bei kleineren Mängeln nicht zu verwerfen
  • Geänderte Rechtssprechung: Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten auch bei geringer Bedeutung
  • Kein steuerfreier Sanierungsgewinn bei Forderungserlass aus eigennützigem Interesse


Für Arbeitgeber

  • Zeitraumbezogene Zahlung für einen zur Privatnutzung überlassenen Betrieblichen PKW


Für Arbeitnehmer

  • Das Häusliche Arbeitszimmer in Coronazeiten
  • Fahrten zum Sammelpunkt: In diesen Fällen gilt die Entfernungspauschale

 

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Übersicht: Steuerinformationen für November 2021

Hat der Steuerpflichtige die Veräußerung seines Grundstücks „eingefädelt“, liegt grundsätzlich kein Gestaltungsmissbrauch vor, wenn er das Grundstück zuvor unentgeltlich auf seine Kinder überträgt, die es dann im Anschluss verkaufen. Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs ist der Veräußerungsgewinn in diesen Fällen bei den Kindern nach deren steuerlichen (oftmals günstigeren) Verhältnissen zu erfassen.

Darüber hinaus ist in diesem Monat auf folgende Aspekte hinzuweisen:

  • Ein „Stimmen-Patt“ begründet keine Betriebsaufspaltung. Zudem führte der Bundesfinanzhof aus, dass dem Gesellschafter die Stimmen seines ebenfalls beteiligten minderjährigen Kindes jedenfalls dann nicht zuzurechnen sind, wenn in Bezug auf dessen Gesellschafterstellung eine Ergänzungspflegschaft besteht.
  • Dürfen Arbeitnehmer einen betrieblichen Pkw auch für Privatfahrten nutzen, müssen sie sich häufig an den Kosten beteiligen. Erfolgt eine zeitraumbezogene Zuzahlung zu den Anschaffungskosten, ist diese auf den Zeitraum, für den sie geleistet wird, gleichmäßig zu verteilen. Damit hat der Bundesfinanzhof der anderslautenden Ansicht der Finanzverwaltung eine Absage erteilt.
  • Müssen Arbeitnehmer ohne erste Tätigkeitsstätte typischerweise arbeitstäglich von der Wohnung zu einem Arbeitgeber-Sammelpunkt fahren, wird für diese Fahrtkosten nur die Entfernungspauschale gewährt. Bislang war strittig, wann ein solcher Sammelpunkt vorliegt. Der Bundesfinanzhof hat nun für (mehr) Klarheit gesorgt.

Diese und weitere interessante Informationen finden Sie in der Ausgabe für November 2021.

Viel Spaß beim Lesen!


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