Mandantenrundschreiben 12/2020

Das neue Rundschreiben im pdf-Format: Mandantenrundschreiben Dezember 2020

ÜBERSICHT DER THEMEN
Mandantenrundschreiben Dezember 2020:

Für alle Steuerpflichtigen
– Erste Tätigkeitsstätte: Kein Abzug von Reisekosten bei einer vollzeitigen Bildungsmaßnahme
– Verkauf einer Ferienwohnung innerhalb der Zehnjahresfrist: das Inventar ist nicht zu versteuern
– Volljährige Kinder: Keine Übertragung des dem anderen Elternteil zustehenden Betreuungsfreibetrags

Für Unternehmer
– Corona-Pandemie: Außerordentliche Wirtschaftshilfe für temporäre Schließungen im November
– Künstlersozialabgabe soll zum 1.1.2021 auf 4,4% steigen
– Änderung des Abschnitts 18E. 1 UStAE und Verschärfung der Folgen bei einer verspäteten Korrektur fehlerhafter zusammenfassender Meldungen
– PKW und häusliches Arbeitszimmer: restriktive Rechtsprechung bei Verkauf und Betriebsaufgabe

Für Personengesellschaften
– Schenkungsteuer: Vorsicht bei disquotaler Einlage in das Gesellschaftsvermögen einer KG

Für Arbeitgeber
– Mindestlohn steigt bis 2022 in vier Stufen
– Minijobs: Neue Umlagesätze seit Oktober 2020

Für Arbeitnehmer
– Doppelte Haushaltsführung: Fallen Kosten für Garage oder Stellplatz unter die 1.000 EUR-Grenze?

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Übersicht: Steuerinformationen für Dezember 2020

Befinden sich ein (auch privat genutzter) Pkw oder ein häusliches Arbeitszimmer im Betriebsvermögen, kann es bei einer Betriebsveräußerung, -aufgabe oder Entnahme des Wirtschaftsguts zu einer bösen Überraschung kommen. So hat der Bundesfinanzhof z.B. für das Arbeitszimmer entschieden, dass ein etwaiger Gewinn auch dann „voll“ zu versteuern ist, wenn die Aufwendungen nicht oder nur beschränkt berücksichtigt wurden.

Darüber hinaus ist in diesem Monat auf folgende Aspekte hinzuweisen.:

– Bei einer disquotalen Einlage in das Gesellschaftsvermögen einer KG ist Vorsicht geboten: Denn nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs kann eine Schenkung des Gesellschafters an einen anderen Gesellschafter vorliegen.

– Die Veräußerung einer Ferienwohnung innerhalb der Zehnjahresfrist des § 23 Einkommensteuergesetz unterliegt der Besteuerung, nicht jedoch die Veräußerung des Inventars. Nach der Sichtweise des Finanzgerichts Münster handelt es sich bei dem veräußerten Inventar um Gegenstände des täglichen Gebrauchs, die außen vor bleiben.

– Bei einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung können Arbeitnehmer Unterkunftskosten nur bis maximal 1.000 EUR im Monat als Werbungskosten abziehen. Aufwendungen für Einrichtungsgegenstände und Hausrat gehören jedoch nicht zu diesen Unterkunftskosten. Nun hat das Finanzgericht Saarland für Aufwendungen für einen (separat) angemieteten Pkw-Stellplatz nachgelegt.

Diese und weitere interessante Informationen finden Sie in der Ausgabe für Dezember 2020. Viel Spaß beim Lesen!